RET entscheidet sich für das ViriCiti-Monitoring für 198 Busse und 45 Ladestationen

Mit der Plattform von ViriCiti kann RET Busse mit Elektro-, Diesel- und Hybridantrieb ebenso wie Depotladestationen und Ladestation auf der Strecke, gemeinsam auf einer einzigen Plattform monitoren.

RET (Rotterdamse Elektrische Tram), eines der größten Verkehrsunternehmen der Niederlande, monitort jetzt 198 Busse und 45 Ladestationen mit dem Telematiksystem von ViriCiti. Das Verkehrsunternehmen entschied sich aufgrund der Datenzuverlässigkeit, der Möglichkeiten zur Datenintegration und der Echtzeitanzeige der Fahrzeuge für ViriCiti als bevorzugte Monitoringslösung.

Seit der Integration im Januar 2020 hat sich ViriCiti als vertrauenswürdiges System erwiesen, um die Herausforderungen der Flottenelektrifizierung zu bewältigen und die Fortschritte von RET auf dem Weg zum emissionsfreien Verkehr voranzutreiben.

Bei der Verwaltung von Elektrobussen gibt es immer noch viele Unsicherheiten. Mit ViriCiti können wir Daten erfassen, die wir zur Verbesserung unserer zukünftigen Prozesse analysieren. Eine weitere wichtige Funktion ist für uns das Echtzeit-Monitoring der Busse. Durch sie erhalten wir großartige Einblicke, fast so als wären das unsere Augen.

Eric Lensink, Programm- und Projektmanager bei RET

Photo: RET / R.Utrecht

Ein ehrgeiziger Elektrifizierungsplan von RET

 

Randstad, die am dichtesten besiedelte Stadtregion der Niederlande, ist dafür bekannt, eine relativ hohe Luftverschmutzung zu haben. RET übernimmt hier Verantwortung und geht das Problem durch die schrittweise Einführung eines nachhaltigen Verkehrssystems an. Das Rotterdamer Verkehrsunternehmen hat erst vor kurzem in der Region 55 Elektrobusse und 103 Hybridbusse angeschafft. Das ist aber noch nicht alles – RET plant, durch die schrittweise Einführung neuer, sauberer, geräuscharmer Busse bis zum Jahr 2030 einen vollkommen emissionsfreien Nahverkehr bereitzustellen und so zu einer Verbesserung der Lebensqualität in der Region beizutragen. 1

 

Nach Aussage von Remco Sliedrecht, dem Leiter von Functional Management Operations bei RET, beruht das effiziente Management des Flottenmixes von RET in der Hauptsache auf einem datengesteuerten Ansatz: „Daten sind für uns entscheidend, um unsere Planungen sauber mit dem Betrieb abzustimmen.“ Und dieser datengesteuerte Ansatz zeigt bereits fantastische Ergebnisse. Der Betreiber gibt an, dass die Elektrobusse durch eine optimierte Ladeinfrastruktur und eine effektive Planung genauso weit fahren können wie Dieselbusse (400 – 500 km/Tag).

 

Auch wenn die ersten E-Busse anfänglich für Bedenken gesorgt haben, wie beispielweise: Sind sie in der Lage, die Routen zu Ende zu fahren? Die Bedenken wurden nach Aussage von Heleen van Setten, Betriebs-Koordinator bei RET, jedoch schnell beiseitegelegt: „Das läuft alles absolut einwandfrei. Die E-Busse machen ihren Job und kommen immer an ihren Lade- oder Endpunkten an.“ Deswegen ist geplant, die alten Dieselbusse in naher Zukunft durch E-Busse zu ersetzen.

Photo: Rick Keus

Beschleunigung der Einführung eines emissionsfreien Verkehrssystems anhand von Daten

 

RET weiß, dass Daten eine zentrale Rolle für ein effizientes Management einer gemischten Busflotte und eine schnelle Einführung eines emissionsfreien Verkehrssystems spielen. Die Zuverlässigkeit der von ViriCiti bereitgestellten Daten sowie die Berichtsfunktionen gehören zu den wichtigsten Gründen, warum RET sich für diese Telematiklösung entschieden hat:

 

Heutzutage schaut man auf ein Notebook, wenn es ein Problem mit einem E-Bus gibt, nicht unter die Motorhaube. Technisch unterscheiden sich E-Busse stark von Dieselbussen. Aber ViriCiti unterstützt uns beim Datenzugriff.Wir brauchen Daten, um Elektrobusse zu betreiben. Ohne das System von ViriCiti wäre die zustandsabhängige Wartung der Elektrofahrzeuge nicht möglich. ViriCiti ist das perfekte System für unsere Informationsbedürfnisse.

– Rene van Oostenbrugge, Maintenance Engineer & E-Mobility Specialist bei RET.

 

Die Echtzeitdaten ermöglichen es RET, auf einen Blick einen Überblick über ihre Flotte zu erhalten, sagt Heleen van Setten. RET zieht sich diese Daten in das eigene Verkehrsleitsystem, um zentral damit arbeiten zu können und um zu sehen, wo sich die Busse befinden, ob sie gerade laden oder ob Probleme aufgetreten sind. „Ohne die von ViriCiti zur Verfügung gestellten Informationen wäre das viel schwieriger.“ Bei Bedarf werden die Ladestationen über die Plattform von ViriCiti zurückgesetzt, um Probleme mit der Konnektivität remote zu lösen.

 

Neben der Verwendung von ViriCiti für die Berichterstellung über die Auslastung und Wartung von Bussen, integriert RET historische Daten und Echtzeitdaten aus dem ViriCiti-Dashboard in die eigene SAP-Datenbank, um eine eingehende Kundenanalyse durchzuführen und eine effizientere Routen- und Ladeplanung zu erreichen. RET nutzt diese Daten auch um den Verbrauch der E-Busse zu senken.

Übersicht der RET-Busse im ViriCiti-Dashboard

Der Betreiber nutzt ViriCiti allerdings nicht nur, um die emissionsfreie Flotte zu verwalten. ViriCiti unterstützt das niederländische Verkehrsunternehmen auch dabei, Zeit und Geld zu sparen und ein besseres Verständnis der Dieselbusse zu erhalten.

 

Das Wartungsteam kann zum Beispiel mit dem Leerlaufanzeiger feststellen, welche Busse wann die meiste Zeit im Leerlauf verbringen, somit die Effizienz verbessern und die Kraftstoffkosten langfristig senken.

 

Darüber hinaus kann das Wartungsteam mit der automatischen kilometergesteuerten Übersicht, die sich als wesentlich zuverlässiger als das zuvor verwendete System erwiesen hat, sofort erkennen, welche Busse für die Wartung eingeplant werden müssen und welche Fahrzeuge Vorrang haben.

 

 

Wir sind stolz darauf, dass RET uns ausgewählt hat, einen so großen Teil seiner Flotte mit unserem System auszustatten, und freuen uns, dass unsere Plattform und die Informationen den Betreibern helfen, ihren Schritt in Richtung eines nachhaltigen Verkehrs zu beschleunigen und ihre emissionsfreien Busse so effizient wie möglich zu nutzen.

– Freek Dielissen, Mitbegründer und CEO von ViriCiti